pp141-Hin und weg

Eva Strehler berichtet von ihrer Motorradreise quer durch die USA. Sie zeltete in Hinterhöfen, in Vorgärten oder neben Friedhöfen, traf Rocker, Polizisten und Musiker, fuhr durch strömenden Regen und stürzte im Sand. Sie erzählt auch von den Schattenseiten Amerikas, vom Leben mit Depression und wie sie lernte, Hilfe anzunehmen.

Wir freuen uns wieder über Audiokommentare von euch! Diesmal gibt es die 972Breakdowns – CD und zum nächsten mal verschenken wir eine Outdoor – Trinkflasche mit Pegasoreise – Logo von Diamandi.

Shownotes:

 

pp101-Dirk Schäfer in den USA

Dirk Schäfer USA

Dirk Schäfer berichtet von seiner Reise durch den Südwesten der USA. Nicht nur die Landschaften und Sehenswürdigeiten von Kalifornien, Nevada, Utah, Colorado und Arizona beschreibt er, sondern auch die Begegnungen mit Typen, die den „American Way of Life“ auf ungewöhnliche Art leben. Natürlich gibt es demnächst auch einen Reisevortrag von Dirk, der für seine spektakulären Fotos und humorvollen Anekdoten bekannt ist.

Shownotes:

pp81-Alaska Kanada

Die Dunehoppers Stefan und Frank erzählen von ihrer Motorradreise durch Amerika. Im ersten Teil ihres Abenteuers fahren sie durch Alaska und Kanada auf ihren treuen BMW – Motorrädern. Sie verraten, wie sie sich vor Bären schützen und sich auf dem Campingkocher eine reichhaltige Mahlzeit zubereiten.

Am 16.01.2016 präsentieren die Dunehoppers ihren Vortrag „Heading South: Alaska-Kanada“ um 16.00 Uhr und um 19.30 Uhr. Beide Veranstaltungen sind fast ausverkauft, Karten gibt es nur noch an der Abendkasse.
Nach dem Interview blicken wir noch zurück auf unser Pegasoreise-Jahr 2015 und geben einen kleinen Ausblick auf die nächste Sendung.

Links:

pp25-Boomer

Katja und Jens Witte - Boomer.de

Kati und Jens Witte sind auf einer Weltreise mit zwei Motorrädern unterwegs. Aus Alaska berichten sie von ihren Erlebnissen in Australien, Süd- und Nordamerika. Während Sonja ein von unserer Portugalreise mitgebrachtes Fischrezept ausprobiert,  berichten Kati und Jens, wie sie ihr Haus und ihren gesamten Besitz verkauften, um eine Reise um die Welt zu machen. Nach Australien und Südamerika sind sie jetzt in Kanada unterwegs. Schwierigkeiten mit dem U.S.A. – Visum zwang die beiden Abenteurer einen Zickzackkurs zu nehmen und ein Defekt an Katis F 800 ist schuld, dass sie eine Pause in Whitehorse, Alaska einlegen mussten. Doch so hatten sie Zeit, sich per Skype mit uns zu unterhalten. Mehr zu ihrer Reise könnt ihr erfahren unter www.boomer.de

Biker in den USA

bikerkultur-usa-1Im Leben habe ich noch nie so viele Harleys auf einmal gesehen. Ein Motorrad ist in den USA eine Harley Davidson, abgesehen von ein paar Ausnahmen. Diesen Sommer war ich beruflich in den Staaten unterwegs, ausgerechnet in South Dakota, ausgerechnet zur Zeit als die Sturgis Motorcycle Rally stattfand, eines der größten Motorradtreffen der Welt. Nein, ich war nicht in Sturgis und ich war in einem Auto unterwegs. Doch schon im Umkreis von einigen hundert Meilen waren erstaunlich viele Biker in Rudeln unterwegs. Auf den Road-Stops an den Highways tummelten sich die wildesten Motorräder. Dicke Bikes und Trikes mit viel Chrom und nicht wenige zogen einen Anhänger. Die Fahrer, größtenteils weiße Männer um die fünfzig, trugen T-Shirts und Lederwesten und öfter Tatoos als Helme. Wall DrugBeim Frühstück kam ich mit einem Biker ins Gespräch, der sich als Präsident eines echten “Three-Patch-MC” – Motorradclubs vorstellte. Ich lernte, dass man die Mitglieder eines klassischen MC an den drei Aufnähern auf der Kutte erkennt: Oben der Name des Clubs, in der Mitte das Logo und unten das Revier des MC. Die Mitglieder solcher Clubs verstehen sich tatsächlich aus Outlaws, für die die Regeln des MC über den Gesetzen stehen. Oft sind es Kriegsveteranen, die nach ihrer Rückkehr nicht mehr in der Gesellschaft klarkommen. In den Motorradclubs finden sie die klare Ordnung, die sie aus dem Militär kennen. In den klassischen Three-Patch-MC gibt es daher auch keine Frauen. Dafür eine strikte Hierarchie und ein vorgeschriebenes Verfahren, das man durchlaufen muss, wenn man Mitglied werden will. Hinter dem Präsidenten stand ein solcher “Voluntär”, ein Schrank von einem Mann Mitte Dreissig. Als der Präsident erwähnte, er hätte gerne noch ein wenig Kaffee, huschte der Voluntär sofort los, um die Kanne zu holen.

Der Präsident, Claudio, der Voluntär und der Sohn des Präsis.
Der Präsident, Claudio, der Voluntär und der Sohn des Präsis.

Natürlich habe ich nur einen kleinen Ausschnitt der Bikerkultur in den USA mitbekommen. Aber die unendlich weiten Highways, speziell im wunderschönen South Dakota, die freundlichen Menschen und interessanten Einblicke in die Welt der Native Americans haben mich fasziniert. Auch in dieses Land möchte ich wiederkehren, dann aber auf zwei Rädern.Wilde BikesWen es interessiert, was ich beruflich in den USA machte: Hier ist ein Reisebericht.